10. Übungsaufgabe

H-Soz-U-Kult & H-Net

Bei H-Soz-U-Kult habe ich leider nicht viel Spezifisches zur Karolingischen Minuskel finden können. Es wurden zwar einige Treffer geliefert, jedoch bieten diese eher einen Überblick über die Zeit, in der die Karolingische Minuskel entstand, und streifen dabei mein Thema nur am Rande. Zu ungenau sind die Suchergebnisse, um sie wirklich für meinen Wiki- Eintrag nutzen zu können.
Über H-Net kam ich gleich einmal auf eine interessante Diskussion, die sich exakt mit meinem Thema befasste. Um genauer zu sein, mit der Schriftentwicklung an sich, und wie wichtig in diesem Zusammenhang die karolingische Minuskel als Vorläuferschrift war.
Die Suche innerhalb der Book Reviews brachte mich leider gar nicht weiter.

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9. Übungsaufgabe

Sucht man mit dem Begriff „Karolingische Minuskel“ auf Google hat man eine schier endlose Trefferanzahl vor sich. Aber schon nach kurzer Zeit wird klar, dass sehr vieles nicht zu gebrauchen ist bzw. dass vieles immer und immer wieder in der gleichen Form auftaucht oder sich stark ähnelt. Beispielsweise der Wikipedia Artikel zur Karolingischen Minuskel, der oft zitiert oder einfach kopiert wurde. Auf der ersten Seite der Treffer wurde mich auch gleich ein facebook- Link präsentiert.

Neben unbrauchbaren Treffern, findet man aber durchaus informative Seiten, die einem bei der Recherche weiterhelfen können. So bin ich durch die Suche mit Google auf einige Seiten mit Artikeln zur Karolingischen Minuskel gelangt, die mit Quellen und Literaturangaben versehen waren.

Ich denke, dass Problem bei der Suche mit Google besteht jedoch darin, dass es gar nicht leicht fällt, Brauchbares von Unbrauchbarem zu unterscheiden. Man muss sich oft durch viele Treffer klicken, um dann einen Link zu entdecken, der mit dem zu tun hat, wonach man eigentlich sucht.

Google Bilder lieferte mir sehr viel zu meinem Thema, womit ich im Grunde auch gerechnet habe.

Auf Google Books hatte ich leider nicht so viel Glück, was mich sehr überrascht hat. Ich habe zwar einige Bücher zu meinem Thema gefunden, jedoch bezogen sich viele rein auf den kalligraphischen Wert der karolingischen Minuskel. Darüber hinaus konnte ich nur in sehr wenige Bücher Einsicht nehmen.

Mithilfe von Google Blogs kam ich (neben meinem eigenen) auf Blogs, die mit meinem Thema zu tun haben, oder auf Seiten, wo angeregt über die Karolingische Minuskel diskutiert wurde. Interessant, aber für mein Thema relativ irrelevant.

Google Scholar lieferte mir dann noch einige interessante Ergebnisse.

Im Großen und Ganzen war meine Suche mit Google durchaus recht erfolgreich, jedoch war es fast zu viel an Information. Die Schwierigkeit besteht darin, wirklich Relevantes aus den Unmengen, die Google ausspuckt herauszufiltern.

Nun zu meiner Suche in fachspezifischen Datenbanken. Durch die früheren Übungsaufgaben habe ich ja schon des öfteren in verschiedenen Datenbanken zur Karolingischen Minuskel gesucht. Ich habe (wieder) viel Brauchbares gefunden, vor allem kann ich mir bei den Ergebnissen meiner Recherche sicher sein, dass sie mir von Nutzen sein werden, auch wenn sich naturgemäß nicht so viele Treffer wie bei Google ergeben.

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7. Übungsaufgabe, 2. Teil (Wikipedia)

Wenn man bedenkt, welchen Status Wikipedia mittlerweile in unserem Alltag eingenommen hat, ist es in meinen Augen unumgänglich über diese frei zugängliche Internetenzyklopädie zu diskutieren; sie somit nicht sofort als unseriös abzutun. Dabei geht es mir noch nicht um das Zitieren, sondern vielmehr um die voreingenommene Kritik, wenn es um Wikipedia geht; denn im Grunde benutzt sie so gut wie jeder, um auf schnelle und einfache Art etwas „nachzuschlagen“, oder um einen ersten Eindruck zu gewinnen.

Was das Zitieren betrifft, bin ich durchaus skeptisch, wenn es um Wikipedia geht, da man durch die dort veröffentlichten Artikel zwar einen ungefähren Überblick über ein gewisses Thema bekommen kann, jedoch wird man in weiterer Folge bei seinen Recherchen auf andere (sicherere) Quellen oder Standartwerke stoßen, und somit kommt man meiner Meinung nach gar nicht in die Verlegenheit Wikipedia zitieren zu „müssen“. Auch wenn es durchaus qualitativ hochwertige Artikel in der Wikipedia gibt, bleibt doch immer die Frage, ob es sich bei einem speziellen Artikel, den man sich vielleicht im Moment zu Gemüte führt, um einen durch seriöse Quellen belegten handelt, und man ihn daher vielleicht an der ein oder anderen Stelle verwenden, also zitieren kann.

Meiner Ansicht nach sollte man nicht außer Acht lassen, dass Wikipedia viel Raum für Diskussionen und kontroverse Meinungen bietet, wodurch jeder wissenschaftliche Diskurs geprägt sein sollte. Dadurch erhalten Wikipedia- Beiträge auch den Beigeschmack der absoluten Aktualität, was meiner Meinung nach ein Vorteil gegenüber Nachschlagewerken in Buchform ist.

Es gibt somit durchaus einige gute Gründe Wikipedia (zu Recherchezwecke) zu verwenden, jedoch würde ich sie nicht zitieren, da eine qualitative Kontrolle der Artikel nicht vorausgesetzt werden kann, man im Zuge des Erarbeitens eines Themas viel tiefer gehen muss, und es nicht genügen kann, sich auf einen Wikipedia- Artikel zu beschränken.

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7.Übungsaufgabe, 1.Teil

Suche in der Datenbank „Historical Abstracts“:

Mit „carolingian minuscule“ habe ich leider keinen einzigen Treffer erzielen können. Ebenso erging es mir mit „caroline minuscule“. Mit dem Begriff „humanistic miniscule“ kam ich leider auch nicht weiter- es ergab sich nur ein Treffer in tschechischer Sprache.

Zur „carolingian renaissance“ ergaben sich lediglich fünf Treffer, die für mein Thema kaum brauchbar erschienen. Mit dem Schlagwort „alcuin“ konnte ich auch nur zwei Treffer erzielen, was mich ein wenig verwundert hat, da ich in anderen Datenbanken sehr viele, fast zu viele Informationen zu Alkuin fand.

Ander Schlagwörter wie „antiqua carolingian minuscule“ „carolingian minuscule corbie“ oder „early carolingian minuscule“ konnten mir leider auch nicht weiterhelfen. Im Großen und Ganzen habe ich sehr, sehr wenig (brauchbares) gefunden.

 

Schlagwort: „Carolingian renaissance“; Treffer: Learning from the Saints: Ninth- Century Hagiography and the Carolingian Renaissance; Bosworth Amy K.; History Compass; Sept2010, Vol. 8 Issue 9, p1055-1066

Zuerst habe ich im Teilkatalog Zeitschriften und Serien des Österreichischen Bibliothekenverbunds gesucht, doch dort konnte ich nichts zu dem Artikel aus „History Compass“ finden. In der Elektonischen Zeitschriftenbibliothek wurde ich dann fündig. Über Umwege kam ich auf die „Wiley Online Libraby“, wo ich den gesamten Artikel online lesen konnte.

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6. Übungsaufgabe

Eine Auswahl der Datenbanken, die mir bei meinem Thema weiterhelfen konnten:

 

Datenbankverzeichnisse der UB Wien:

Fachgebiet = Historische Wissenschaften, Untergruppe = Mittelalter (61 Datenbanken, 20 frei zugängliche Datenbanken)

Bsp.: Monumenta Germaniae Historica (E- Book Plattform)

BASE – Bielefeld Academic Search Engine (zu meinem Thema nur ein wirklich relevanter Treffer)

Codices Electronici Sangallenses- Virtuelle Bibliothek (unglaublich viele handschriftliche Dokumente- in karolingischer Minuskel verfasst)

 

ÖNB:

historicum.net – Geschichtswissenschaften im Internet (sehr brauchbar, viel Spezifisches zu meinem Thema)

Historische Bibliographie Online

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5. Übungsaufgabe (Schlagworte)

Das erste Schlagwort mit dem ich im „Katalog des österreichischen Bibliothekenverbunds“ suchte war naturgemäß einmal „karolingische Minuskel“. Es ergaben sich 23 Treffen, wobei sehr viel brauchbares dabei war. Zu „humanistische minuskel“ ergaben sich immer noch 19 Treffer, vor allem ging es dabei aber um Kalligraphie bzw. Schriftkunst. Ich fand einige Überblickswerke, aber auch sehr Spezifisches zu bestimmten Inschriften. Ich habe dann auch noch den Begriff „karolingische“ hinzugefügt, wobei sich noch 8 Treffer fanden. Vergleichsweise viele Ergebnisse kamen beim Schlagwort „karolingische renaissance“, was mich aber nicht verwundert hat. Ich habe die Suche eingegrenzt durch Zufügen von „schrift“ und/oder „minuskel“, wo ich unter anderem auf die vier Bände „Paläographie des römischen Altertums und des abendländischen Mittelalters“ von Bernhard Bischoff gestoßen bin. Des weiteren habe ich nach „Alkuin“ gesucht, was mir nicht wirklich geholfen hat, da der Begriff alleine für sich genommen viel zu ungenau ist. In Verbindung mit „karolingische Minuskel“ ergab sich nur noch ein Treffer („Leben am Hof Karls des Großen“ von Siegfried Epperlein). Weiters suchte ich mit „antiqua karolingische Minuskel“, „karolingische renaissance corbie“ sowie „frühkarolingische minuskel“.

Im Großen und Ganzen bin ich mit den Ergebnissen meiner Recherche im Katalog des österreichischen Bibliothekenverbunds sehr zufrieden.

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4. Übungsaufgabe (Referenzwerke)

Ich habe vor allem in der Fachbereichsbibliothek der Geschichtswissenschaften recherchiert, und habe im Großen und Ganzen recht viel zu meinem Thema gefunden. Einiges zur Karolingischen Minuskel an sich, aber noch mehr zur Karolingischen Renaissance und zur Karolingischen Reform.

Näher eingehen möchte ich zuerst einmal auf das Lexikon des Mittelalters (Band V), in dem ich bei weitem das Meiste zur Karolingischen Minuskel gefunden habe. Der Eintrag ist in drei Punkte gegliedert: 1) Frühzeit und Entfaltung (8./ 9. Jahrhundert) 2) Entwicklung bis zur Gotik (spätes 9. Jahrhundert bis 12. Jahrhundert) sowie 3) Urkundenschrift

Der erste Punkt ist für mein Thema der am stärksten relevante, da er direkt auf die Schriftentwicklung, also die Neuerungen, die durch die Einführung der Karolingischen Minuskel entstanden, abzielt. Beispielweise wird erwähnt, welche Kürzungen eingeführt wurden, oder, dass das bisher unbekannte Fragezeichen zum ersten Mal auftauchte. Man findet auch Informationen zu einer Frühminuskel, die unter Abt Maurdramnus in Corbie um oder vor 780 entstanden sein soll. Sozusagen Hinweise auf den ältesten Typ der Karolingischen Minuskel.

Im zweiten Punkt findet sich ein Verweis auf Bernhard Bischoff, der mir während der Beschäftigung mit meinem Thema schon des Öfteren untergekommen ist.

Im letzte Punkt, der sich mit der Karolingischen Minuskel als Urkundenschrift befasst, werden einige Eckdaten genannt (wo sie wann eingeführt wurde) und die Information, dass sich die langschäftige „diplomatische Minuskel“, die zum Vorbild der päpstlichen Minuskel wurde, herausgebildet hat.

Etwas mager war die Ausbeute im Lexikon der Deutschen Geschichte, wo ich zwar einen Eintrag zur „Karolingischen Renaissance“ fand, aber leider keinen explizit zu meinem Thema. Dennoch wird die Karolingische Minuskel am Ende kurz genannt- als Leistung und Erfolg der Karolingischen Renaissance. In dem Eintag werden auch wichtigen Namen erwähnt, die mit meinem Thema in Bezug stehen- es werden Alkuin, Adalhard, Einhard, Paulinus von Aquileja, Paulus Diaconus und Theodulf von Orléans aufgezählt..

Im Brockhaus fand ich einen relativen kurzen Absatz zur Karolingischen Minuskel, wobei diesem eine Abbildung des Schriftbildes zur Seite gestellt war. Hier wird- im Gegensatz zu den anderen Nachschlagewerken- bemerkt, dass die Humanisten bei der Gestaltung der Antiqua auf die Karolingische Minuskel zurückgriffen.

Im Brockhaus waren auch für mich relevante Artikel zur „Karolingischen Reform“ sowie zur „Karolingischen Renaissance“ zu finden. Wieder wird Alkuin angeführt, sowie die oben genannten Persönlichkeiten. Daneben auch noch Angilbert und Petrus von Pisa.

Alle drei Werke bringen darüber hinaus ein, dass man dem Interesse an den Kirchenvätern und den Klassikern die Überlieferung der meisten nichtchristlichen Texte der Antike zu verdanken hat.

Mit der Recherche zu meinem Thema kann ich durchaus zufrieden sein. Vor allem die Personen, die im Umfeld Karl des Großen an der Erneuerung der Schrift arbeiteten und die Verweise auf Schriften, die sich aus der Karolingischen Minuskel entwickelt haben bieten mir gute Ansätze zur weiteren Recherche zu meinem Thema.

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